Als Rutschfahrzeug werden Baby-Rutscher bezeichnet, die für Babys ab 12 Monaten geeignet sind. Auf dieses Rutschfahrzeug können sich Kinder setzen und mit den Beinen dieses Fahrzeug in Schwung bringen. Das macht großen Spaß, denn so können sie sich selbst fortbewegen und die Richtung, in die sie sich bewegen wollen, selbst wählen. Rutschfahrzeuge haben keine Pedale, sondern werden einzig und allein durch Beinbewegungen wie abstoßen vom Fußboden in Bewegung gebracht und gehalten. Das Rutschfahrzeug ist in der Regel lenkbar. Entweder mit einer Lenkstange oder mit einem Lenkrad. Bei Dreirädern als Rutschfahrzeug sollte man bei ruckartigen Lenkbewegungen vorsichtig sein, das das Dreirad dann kippen und umfallen könnte. Rutschfahrzeuge mit vier Rädern sind in dieser Beziehung eher unkompliziert. Die meisten Rutschfahrzeuge haben große und leichtgängige Räder.
Damit müssen sich die Kinder nicht so sehr anstrengen, um dieses Rutschfahrzeug fortzubewegen. Die Form von einem Rutschfahrzeug kann entweder ein Dreiradartiger Rutscher sein, die Form eines Tieres oder eines Fahrzeuges (Auto, Traktor, Lokomotive, Bagger …) haben. Damit ist die Auswahl sehr groß und sicherlich ist für jedes Kind das Passende mit dabei. Mit einem Rutschfahrzeug wird die Motorik und Koordination der Beine und der Arme trainiert und außerdem der Bewegungsdrang des Kindes in Bahnen gelenkt. Vorsicht ist bei abschüssigen Wegen geboten, damit sich das Rutschfahrzeug nicht mit dem Kind selbständig macht. Damit das nicht passieren kann, haben viele der Rutschfahrzeuge eine Schiebestange montiert, mit denen die Eltern zu Beginn unterstützend eingreifen können. Sei es, weil das Kind bereits müde geworden ist, oder weil der Weg, der zurückzulegen ist bergab geht. Hier kann die Schiebestange natürlich auch als eine Art Bremse benutzt werden.